SCHAUSPIEL

Mann ist Mann

von Bertolt Brecht

Premiere: 5. Februar 1994
Städtische Bühnen Augsburg

Inszenierung: Gil Mehmert
Bühne: Cornelia Brunn
Licht: Björn Gerum

Mit: Torsten Bauer, Josua Besmens, Robin Brosch, Peter Greif, Pier Niemann, Christel Peschke, Heide Schroff, Martin Schwanda, Babette Winter
Musiker: Hans Baldauf, Heinz Dekorski, Markus Halder, Peter Peschka 


Pressestimmen

„Die Inszenierung war der bisherige Höhepunkt der Brecht-Tage. Regisseur Gil Mehmert hat aus der Parabel von der Verwandlung des braven Packers Galy Gay in eine soldatische Kampfmaschine akkurat, das gemacht, was auf dem Original-Titelblatt der 20er Jahre steht: ein ‚Lustspiel’ mit viel Lust am Klamauk. [...] Das Premierenpublikum war hochvergnügt.“
Süddeutsche Zeitung

„Der politische und gesellschaftspolitische Ansatz hat sich aufgelöst. So ist es logisch, dass ein junger Regisseur wie Gil Mehmert die reichlich diffuse Geschichte zwar strafft, aber doch mehr poppig erzählt, in Richtung auf Comic, mit einem zeitgemäßen Timing. […] Die Einheit von Zeit, Ort und Handlung gibt der Erzählung einen Sog, den die Musikelemente und die Mittel der Körpersprache verdoppeln. […] Nichts da von Epik. [...] Äußerst phantasievoll geht der Regisseur mitden höchst simplen, darum multifunktionalen Requisiten um.“
Bayerische Staatszeitung

„’Mann ist Mann’,die Hauptattraktion der diesjährigen Brecht-Tage. […] Es darf viel gelacht werden, soviel wie lange nicht mehr bei einem Augsburger Brecht.“
Bayerischer Rundfunk