SCHAUSPIEL

Frank & Stein

Komödie von Ken Campbell

Premiere: Oktober 1993 
Wiederaufnahme am 18. März 2018 nach nach 25 Jahren zur Jubiläums-Spielzeit
Kleines Theater Landshut


Inszenierung und Ausstattung: Gil Mehmert

Mit: Matthias Kupfer, Eckhard Preuß 


Pressestimmen

Zur Wiederaufnahme 2018

"...vermitteln Preuß und Kupfer eine glücklichmachende, wache Freude an ihrem Tun. Viel Ironie ist da drin, natürlich, es ist federleicht und klug"
Süddeutsche Zeitung

"leidenschaftliche, hervorragende, köstliche Inszenierung"
Landshuter Zeitung

"ein grandioser Abend, bei dem kein Auge trocken bleibt"
Wochenblatt

"Wenn ein formschöner Pudding zur Hirnmasse eines Verbrechers wird, ein Cellobogen zum Gewehr und ein altes Radio zum Galvanisationsgerät, wenn eine Schreibtischlampe den Mond in alptraumhafter Nacht aufglimmen lässt und ein Trenchcoat als Gehenkter am Galgen baumelt, dann ist man mittendrin in Gil Mehmerts genial verspielter Theaterwelt. [...] Eine Liebeserklärung ans Theater!"
Donaukurier Ingolstadt

Zur Premiere 1993

„Mehmerts Illusionsmaschinerie ist so raffiniert wie das sorgfältig designte Sofa eines Baumeisters. Die Kunst seiner Regie bei Ken Campells Stück „Frank & Stein“ liegt in der absoluten Reduktion der Mittel. Eine Strategie, mit der er zugleich die Voraussetzung dafür schafft, das sich die subtile Komik des Stücksvoll entfalten kann. Mr. Frank und Mr. Stein – das sind Mehmerts Inspiration, Figuren mit dem Temperament zweier Buchhalter, deren Phantasie erst nach dem entscheidenden ersten Handschlag Funken zu sprühen beginnt. […] Es ist der Beginn einer Verbindung von Nitro und Glycerin. […] Die schwierige, permanente Gratwanderung zwischen Dämonisierung und Distanzierung, zwischen Raserei und Reflexion meistern sie mit der Sicherheit von Hochseilartisten.“
Landshuter Zeitung

„Dr. Waldmann mit Baron Frankenstein, Henry Frankenstein mit Viktor, Viktor mit Elisabeth, Elisabeth mit Frankenstein, Frankenstein mit Monster – ein scharfer Schnitt nach dem anderen, ein atemberaubendes Tempo, ein Feuerwerk der Schauspielkunst.“
Landshuter Wochenblatt

„Die schröcklichen Bilder, die sich vor unseren Augen entwerfen, sind zur schönsten Geschichte verdichtet. Besser kann man das Genre des Horrorfilms wohl kaum parodieren als mit diesem Einakter des Briten Ken Campbell, den Gil Mehmert in Szene gesetzt hat. Vorlage ist der Filmklassiker „Frankenstein“ von 1931, der mit viel Liebe zum Detail nachgestellt wird – es ist schauderhaft schön.“
Süddeutsche Zeitung 

„Das Zweipersonenstück hat in der kongenialen Inszenierung von Gil Mehmert, der bereits der vergangenen Theatersaison mit „Zimmer frei“ ein Glanzlicht aufsetzte, alle Voraussetzungen, ein Publikumsrenner zu werden. Mit sparsamer Requisite setzte Mehmert auf die Phantasie der Zuschauer und die Spielfreude seiner Schauspieler. Aus deren schauspielerischen Können und komödiantischen  Talent holte er das heraus, was dieses Stück braucht: perfekte Rollenwandel in Sekundenschnelle und instinktsichere Ausstattung.“
Landshut aktuell

„Frankenstein lebt, und noch nie war er so amüsant wie heute. Das Theater ist das finstere Felsengebirge Mitteleuropas, Schauplatz des wahnwitzigen Experiments „Frank& Stein“. […] Das Experiment unter der Regie Gil Mehmerts glückt meisterlich. […] Regisseur und Ausstattung Gil Mehmert ist ein Minimalist, ein Mann mit Gespür für Reduktion. […] Statt Grauen Gelächter. Mit subtilem Humor setzt die Inszenierung die Phantasiemaschinerie in Bewegung.
Abendzeitung